elenco canzoni - Il mondo degli Schuetzen

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Zu Mantua in Banden
Tiroler Landeshymne
1) Ein Kranz von Bergen stolz und hoch erhoben,
umringt die Heimat mein Tiroler Land.
Die Gipfel strahlen hell in ihrem Glanze,
und leuchten weit von steiler Felsenwand.
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
2) Ein harter Kampf hat dich entzweigeschlagen,
von dir gerissen wurde Südtirol.
Die Dolomiten grüßen uns von ferne,
in roter Glut zum letzten Lebewohl.
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
3) Doch wir Schützen halten fest zu sammen
mit gleichem Takt und auch mit festen Schritt.
Wir werden immer für einander da sein
bis uns das Auge einmal bricht.
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
Du bist das Land, dem ich die Treue halte,
weil du so schön bist, mein Tiroler Land!
1. Strophe
Zu Mantua in Banden
Der treue Hofer war,
In Mantua zum Tode
Führt ihn der Feinde Schar.
Es blutete der Brüder Herz,
Ganz Deutschland, ach,
In Schmach und Schmerz,
Mit ihm das Land Tirol,
Mit ihm das Land Tirol,
Mit ihm das Land Tirol,
Mit ihm das Land Tirol
2. Strophe
Die Hände auf dem Rücken
Der Sandwirth Hofer ging
Mit ruhig festen Schritten,
Ihm schien der Tod so gering,
Der Tod, den er so manchesmal
Vom Iselberg geschickt ins Tal
Im heil´gen Land Tirol
3. Strophe
Doch als aus Kerkergittern
Im festen Mantua
Die treuen Waffenbrüder
Die Händ´ er strecken sah,
Da rief er laut: Gott sei mit euch,
Mit dem verratnen Deutschen Reich,
Und mit dem Land Tirol.
4. Strophe
Dem Tambour will der Wirbel
Nicht unterm Schlägel vor,
Als nun der Sandwirth Hofer
Schritt durch das finstre Tor.
Der Sandwirth noch in Banden frei
Dort stand er fest auf der Bastei
Der Mann vom Land Tirol
5. Strophe
Dort soll er niederknien,
Er sprach: das tu´ ich nit!
Will sterben, wie ich stehe,
Will sterben, wie ich stritt,
So wie ich steh´ auf dieser Schanz,
Es leb mein guter Kaiser Franz,
Mit ihm das Land Tirol!
6. Strophe
Und von der Hand die Binde
Nimmt ihm der Korporal,
Und Sandwirth Hofer betet
Alhier zum letzten Mal.
Dann ruft er: nun so trefft mich recht.
Gebt Feuer! - Ach, wie schießt ihr schlecht!
Ade, mein Land Tirol!
Es lebt der Schütze froh und frei 
1) Es lebt der Schütze froh und frei,
Ja, froh und frei, ja, froh und frei;
Mit ihm die ganze Jagerei,
Die ganze Jagerei.
Und kommt der Feind ins Land herein,
Und sollt's der Tuifl selber sein,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis daß das Auge bricht,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis einst das Auge bricht.
Trallala Trallala Trallalala
Trallerlalala trallalala.
Bis einst das Auge bricht.
2) Und ist das Schwarze noch so klein,
Ja, noch so klein, ja, noch so klein,
Es muß ein jeder Schuß hinein,
Ein jeder Schuß hinein.
Und kommt der Feind ins Land herein,
Und sollt's der Tuifl selber sein,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis daß das Auge bricht,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis einst das Auge bricht.
Trallala Trallala Trallalala
Trallerlalala trallalala.
Bis einst das Auge bricht.
3) Im Tal und auf den Bergeshöh´n
ja Bergeshöh´n, ja Bergeshöh´n
woll´n wir auf treuer Wache steh´n.
auf treuer Wache steh´n!
Und kommt der Feind ins Land herein,
Und sollt's der Tuifl selber sein,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis daß das Auge bricht,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis einst das Auge bricht.
Trallala Trallala Trallalala
Trallerlalala trallalala.
Bis einst das Auge bricht.
 4) Es lebe unser Österreich,
Ja Österreich, ja Österreich,
An Schönheit ist ihm keines gleich,
Ja ist ihm keines gleich!
Und kommt der Feind ins Land herein,
Und sollt's der Tuifl selber sein,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis daß das Auge bricht,
Es ruhen uns're Stutz´n nicht,
Bis einst das Auge bricht.
Trallala Trallala Trallalala
Trallerlalala trallalala.
Bis einst das Auge bricht
"Auf zum Schwur" - Herz-Jesu-Lied
Text: Pfarrer Josef Seeber 1896. Melodie: Ignaz Mitterer 1896.
1) Auf zum Schwur, Tiroler Land,
heb zum Himmel Herz und Hand!
Was die Väter einst gelobt,
da der Kriegssturm sie umtobt,
das geloben wir aufs neue,
Jesu Herz, dir ewge Treue!
Das geloben wir aufs neue,Jesu Herz dir ewge Treue
2) Wundermächtig immerfort,
warst du deines Volkes Hort,
stets in Not und Kriegsgefahr,
schirmtest du den roten Aar.
Drum geloben wir aufs neue,Jesu Herz, dir ewge Treue!
3) Fest und stark zu unsrem Gott
stehen wir trotz Hohn und Spott,
fest am Glauben halten wir,
unsres Landes schönster Zier.
Drum geloben wir aufs neue,Jesu Herz, dir ewge Treue!
4) Auf dem weiten Erdenrund,
gibt es keinen schönern Bund.
Lästern uns die Feinde auch,
Treue ist Tiroler Brauch.
Drum geloben wir aufs neue,
Jesu Herz, dir ewge Treue!
"Tiroler Schützenlied"
Text: Prof. Alois Meßmer. Melodie: Benedikt Randhartinger 1851.

1) Von Berg und Tal herbei, herbei, Gott grüß euch liebe Brüder,
was klingt so hoch, was klingt so frei, wie Schützengruß und Lieder.
- Schützen hoch - Schützen hoch!
2) Nicht lieben wir die Stubenluft, ein Hui von Felsenspitzen.
Die Fahne, die zum Feste ruft, das ist die Lust der Schützen.
- Schützen hoch - Schützen hoch!
3) Der Gamsbock rennt den Fels empor, im Anger steht die Scheibe,
auf beide knallt das gute Rohr, zum edlen Zeitvertreibe.
- Schützen hoch - Schützen hoch!

Andreas Hofer's Abschied vom Leben
note     -     
1. Ach Himmel, es ist verspielt, ich kann nicht mehr lange leben,
der Tod steht vor der Tür, will mir den Abschied geben,
meine Lebenszeit ist aus, ich muss aus diesem Haus,
meine Lebenszeit ist aus, ich muss aus diesem Haus.
2. Mich General vom Sand, den führen sie jetzt gefangen,
mein Bittern, blutgen Schweiß, den habens mir abgenommen,
sie führn mich aus dem Land mit größtem Spott und Schand.
sie führn mich aus dem Land mit größtem Spott und Schand.
3. Hier liegt mein Sabl und Gwehr und alle meine Kleider,
ich bin kein Kriegsmann mehr, ach Himmel, ich bin ein Leider,
ich bin verlassen ganz vom römischen Kaiser Franz.
ich bin verlassen ganz vom römischen Kaiser Franz.
4. Die Hauptstadt von Tirol, die habn sie mir genommen,
es ist kein Mittel mehr, sie wiedrum zu bekommen,
es ist kein Mittel mehr, wenns nit kummt von oben her.
es ist kein Mittel mehr, wenns nit kummt von oben her.
5. O trauervolle Zeit, was wird aus mir noch werden!
Der Befehl ist schon bereit, erschossen muss ich werden,
es ist schon lang bekannt wohl in dem ganzen Land.
es ist schon lang bekannt wohl in dem ganzen Land.
6. O große Himmelsfrau, du Königin Maria!
Auf dich ich jetzt vertrau, o Jungfrau Maria!
O liabe Frau, i bitt, verlass den Sandwirt nit!
O liabe Frau, i bitt, verlass den Sandwirt nit!
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